Jürgen Gansel – Der Tabubruch der Linksparteiabgeordneten Sahra Wagenknecht und Christine Buchholz

Dienstag 2. Februar 2010 | Drucken Drucken

„Ausgerechnet während der Rede des israelischen Staatspräsidenten hat Sahra Wagenknecht, die demnächst für das Amt der stellvertretenden Parteivorsitzenden kandidieren will, das antiimperialistische Erbe der Linken wiederentdeckt”, kommentiert Jürgen Gansel das Verhalten der Linksparteiabgeordneten Wagenknecht und Buchholz.

Jürgen Gansel (NPD): Der Tabubruch der Linksparteiabgeordneten Sahra Wagenknecht und Christine BuchholzAls Israels Präsident Schimon Peres in der vergangenen Woche in Berlin weilte, blieb eines in der öffentlichen Diskussion weitestgehend ausgeblendet: Während es bisher einzig der NPD vorbehalten war, sich dem allgemeinen Israel-Taumel zu verweigern, schlossen sich nun mit Sahra Wagenknecht und Christine Buchholz Abgeordnete der Partei „DIE LINKE.” an. Jürgen Gansel kommentierte den Tabubruch in der Linkspartei: „Für die Einübung des aufrechten Ganges – in diesem Fall durch demonstrative Beifallsverweigerung – gehört ausnahmsweise einmal einer Kommunistin und einer Trotzkistin Dank ausgesprochen.”

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