Zittaus NPD-Stadträtin Antje Hiekisch reißt Bürger mit; Sachsens Ministerpräsident Tillich ausgepfiffen

Am gestrigen Tag demonstrierten etwa 200 Bürger, zumeist Opfer der Hochwasserkatastrophe vom 7./8. August in Zittau. Während Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich ausgepfiffen wurde, erhielt die NPD-Stadträtin Antje Hiekisch für ihre Worte tosenden Applaus.

Erst wurden die Menschen in Ostsachsen von einer Hochwasserkatastrophe, die nach neuen Erkenntnissen eine Jahrhundertflut weit überschritten hat, heimgesucht, um im Anschluß von der herrschenden Politik im Stich gelassen zu werden. Darauf machten am gestrigen Tag etwa 200 Bürger aufmerksam. Der Zeitpunkt für die Demonstration war gut gewählt, war doch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) in Zittau. Während Tillich von den Menschen ausgebuht und ausgepfiffen wurde, bot sich bei einer Intervention der Zittauer NPD-Stadträtin Antje Hiekisch ein völlig anderes Bild. „Die Menschen wissen seit der Hochwasserkatastrophe genau, wer ihnen zur Seite steht und wer außer Sprüchen nichts zu bieten hat. So wurde der CDU-Landtagsabgeordnete Stefan Meyer und seine FDP-Kollegin Kristin Schütz von den Menschen für deren Worthülsen auf das Korn genommen“, so der Kommentar von Antje Hiekisch (NPD).

Die Nachrichten aus Niederschlesien und der Oberlausitz waren vor Ort:

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