Wie zu erwarten war: Wirtschaftswachstum kommt beim Volk nicht an

Jetzt kam die ungeschönte Wahrheit zum vorgeblichen “Wohlstand” an das Tageslicht

Haben uns Otto-Normal-Verbraucher die Nachrichten der letzten Wochen über sinkende Arbeitslosenzahlen und tolle Wirtschaftsdaten gewundert, kommt jetzt Licht in die Debatte. Einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung(DIW) zufolge sind die Löhne deutscher Geringverdiener seit dem Jahr 2000 um 22 Prozent gesunken. Auch die Einkünfte aller Beschäftigten gingen um 2,5 Prozent zurück. Dem stehen Vermögens- und Unternehmensgewinne gegenüber, die „insgesamt sogar kräftig gestiegen“ seien. Laut Statistischem Bundesamt sind von den 2010 entstandenen 322.000 neuen Arbeitsplätzen allein 182.000 Stellen in der Leiharbeit, welche wesentlich schlechter entlohnt werden als gleichwertige Arbeit in einem normalen Beschäftigungsverhältnis. Insgesamt seien 75 Prozent aller neu entstandenen Stellen atypische Beschäftigungsverhältnisse, wozu neben der Leih- und Zeitarbeit auch befristete und geringfügige Stellen sowie Teilzeitarbeit unter 20 Stunden pro Woche gehören.

Der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung(IAB), Joachim Möller spricht von Auswüchsen, „die man beschäftigungspolitisch nicht mehr rechtfertigen kann.“

Zusammenfassend kann man also sagen, daß das so genannte Wachstum der Wirtschaft und die Unternehmensgewinne nicht bei denen ankommen, die sie erwirtschaften. Die Schere zwischen arm und reich wird dadurch immer größer, von sozialer Gerechtigkeit kann in unserem Lande nicht mehr gesprochen werden. Die durch die Überschuldung des Staates herbeigeführte Inflation und die massiv gestiegenen Steuern und Sozialabgaben tun ihr Übriges dazu, daß die ohnehin gesunkenen Einkünfte der breiten Mehrheit unseres Volkes noch schneller aufgezehrt werden.

In den südeuropäischen Pleitestaaten wüten derzeit Proteste gegen die arrogante Sparpolitik der Herrschenden. Wie lange wird es dauern, bis auch der Deutsche erkennt, daß mit denen „da oben“ kein sozialer Staat zu machen ist? Ein System, welches die, die den Wohlstand erarbeiten, am langen Arm verhungern läßt, muß politisch bekämpft werden!

Die NPD fordert die flächendeckende und branchenübergreifende Einführung von Mindestlöhnen und für Branchen, die diesen noch nicht zahlen können, die Schaffung von staatlich geförderten Kombi-Löhnen. Jeder Deutsche muß von seiner Hände Arbeit leben und seine Familie ernähren können. Desweiteren fordern wir die Ausgliederung von Ausländern aus dem Sozialsystem und die Zusammenlegung aller Krankenkassen zu einer Gesundheitskasse für alle Deutschen, um die Beitragssätze dauerhaft zu senken.

Unternehmensgewinne dürfen nicht zur Bereicherung von Aktionären mißbraucht werden, sondern haben der gerechten Entlohnung der Arbeitnehmer und Leistungsträger unserer Gemeinschaft zu dienen.

Wirtschaftswachstum für den so genannten Shareholder Value und die Zinserträge der Superreichen oder gerechte Entlohnung des gesamten Volkes? Diese Frage entscheidet über Sein oder Nichtsein eines künftigen deutschen Sozialstaates.

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